Markus Ramseier Schriftsteller | Flurnamenforscher | Lektor
 
   

Textproben / Kritik

Die folgenden Seiten führen Sie in die Schwerpunkte meines literarischem Schaffen ein.

Wichtige Wegmarken bilden die drei Romane Mäandertal (1994,) Das Land der letzten Meter (1998) und Wie küsst man einen Engel? (2002).

Vor bald 20 Jahren begann alles mit ersten kürzeren Prosatexten. Und Kurzprosa ist auch heute noch ein wichtiger Bestandteil, wie die Kurzgeschichten sowie die Kürzesgeschichten aus meinen Geschichtenbüchern Löcher (2004) und Licht (2009) dokumentieren.

Inspiriert durch meine vier Kinder schreibe ich immer wieder Kindertexte, die auch von Erwachsenen gelesen werden.

Die Mundart liegt mir als Flurnamenforscher und passionierter Schnitzelbänkler auch sehr nahe.

Schliesslich habe ich für das Feuilleton der Aargauer Zeitung während rund 2 Jahren Medienglossen verfasst.

Xaver S. wusste nicht, wie oft er in den vergangenen zwanzig Jahren Besuch erhalten hatte. Seit geraumer Zeit hatte die Mutter einen schlechten Fuß. Nachts rollte er die Kleider zu einer Wurst und legte sie unters Bett. Hemd und Unterhose behielt er an. Manchmal putzte er sich die Zähne. Er schlief gut und machte sich um keinen Menschen Sorgen. Das Essen war ausreichend, das Zimmer ruhig. Pro Tag gab es zehn Zigaretten. Schweres hatte er nicht erlebt. Der Kuckuck an der Wand schwieg schon lange. Dem Arzt stellte er keine Fragen.

(aus: Löcher. Geschichten)