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©2005, Lukas Kull
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Flurnamen-ForschungAls Projektleiter der Stiftung für Orts- und Flurnamen-Forschung Baselland gab ich mit einem kleinen Team zwischen 2004 und 2007 jährlich 16 bis 20 Ortsmonographien heraus. Sie enthalten die Deutungen der in den 86 Baselbieter noch gebräuchlichen Flurnamen in übersichtlicher Form. Nähere Angaben unter: Stiftung für Orts- und Flurnamen-Forschung BL, Rankackerweg 26, 4133 Pratteln, Tel. 061 821 03 70, flurnamenbl@bluewin.ch, www.bgv.bl.ch Daneben verfasse ich namenkundliche Beiträge für Heimatkunden und Heimatbücher. Nachfolgend vier Beispiele. Galgenvögel am Strick. Kriminelle Ereignisse und ihre Spuren in Flurnamen |
Mörliflue f. Möörliflue, Öörliflue 620.7 / 248.2 Nach Osten abfallende Fluh aus Jurakalk, südwestlich von Liedertswil. ‚Die Felswand im Örli, dem mit Erlen bestandenen Gebiet’ Mörli- ist verschmolzen aus ursprünglichem Im Erli, zum Baumnamen Erle, mit im östlichen Baselbiet üblicher Rundung von e zu ö. Wenn man von der Höhe der Bergmatte im Örli über den steilen Geissrain auf den bewaldeten Rücken der Flue gestiegen ist und von dort oben einen Jauchzer erschallen lässt, dann hört man ein mehrfaches Echo ... In jenen Flühen lebte in unaufspürbarem Schlupf das Echowybli ... Der Guggerhans, der alte Weidhirte von Liedertswil, erzählte, er habe es vom Chline Wald aus beobachtet, wenn er im Sommer die Herde dort hinauf getrieben hatte und ausruhte. (Baselbieter Sagen, S. 347) Artikel aus: Namenbuch der Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft. Liedertswil |